
8 Tage
ab € 635,00



Reise-Nr.: 1344-5175
Leistungen inklusive:
Leistungen exklusive:

Reisezeitraum: März - Novemer 2012
Die Bretagne ist ein geheimnisvolles, vom Meer und Wind geprägtes Land. Doch hinter den sturm- und meerumtosten Steilküsten mit ihren herrlichen Aussichtspunkten finden sich zahlreiche kleine, malerische und geschützten Häfen. Noch ein Stück weiter landeinwärts zeigt sich die bretonische Landschaft wieder mit einem ganz eigenen, herben Reiz durch stille Täler, grasende Kühe und wogendes Gras. Es ist diese Vielfalt der Landschaft, gepaart mit ihrem Reichtum an Baudenkmälern, echten Volksbräuchen und Überlieferungen. Ein perfekter Rahmen für eine Radtour in der Bretagne, für die Sie eine gewisse Grundkondition mitbringen sollten.
Reiseverlauf:
1. Tag: Individuelle Anreise nach Saint-Malo
Die einstige Piratenhochburg Saint-Malo besticht bis heute durch ihr einmaliges restauriertes Stadtbild. Noch immer gibt eine mächtige Stadtmauer Schutz vor Wetter und Meer. Auf Schritt und Tritt könnte man meinen, einer der wilder Korsaren vergangener Zeit kommt um die Ecke. Die weite Bucht von Saint-Malo weist den größten Gezeitenunterschied Europas auf. Volle zwölf Meter Differenz liegen zwischen Ebbe und Flut. So sind die der Stadt vorgelagerten Inseln bei Niedrigwasser zu Fuß erreichbar. Gebuchte Mieträder stehen im Hotel bereit. Übernachtung in Saint-Malo.
2. Tag: Saint-Malo - Dinan, ca. 45 km
Das Mündungsdelta der Rance öffnet sich bei Saint-Malo ins Meer. Ihm entlang radeln Sie auf kleinen Sträßchen mit malerischen Ausblicken landeinwärts bis nach Dinan. Der Charme des Städtchens nimmt sicher auch Sie sofort gefangen. Nutzen Sie die Zeit für einen Stadtrundgang durch die pittoresken Gassen oder für einen Kaffee auf einem der Plätze der Fachwerkstadt. Wer Dinan besichtigen will, muss gut bei Kondition sein. Die Mauern der Stadt erheben sich immerhin 75 Meter über dem Fluss.
Übernachtung in Dinan
3. Tag: Dinan - Combourg, ca. 45 km
Auch heute gibt der Verlauf der Rance anfangs die Richtung vor. Nach dem Frühstück fahren sie auf stillen Treidelpfaden am Fluss entlang zum Kloster von Léhon. Dann zeigt sich die Bretagne von einer ganz anderen, stilleren und lieblicheren Seite als an der Küste. In Combourg angekommen, bleibt noch genügend Zeit, sich das fantastisch in einem Park über einer Seenkette gelegene Château de Combourg anzuschauen. Hier verbrachte der Schriftsteller und Politiker Chateaubriand seine Kindheit. Übernachtung in Combourg.
4. Tag: Combourg - Fougères, ca. 70 km
Die lange Etappe von Combourg nach Fougères steht unter dem Motto: von Schloss zu Schloss. Vorbei an Weide- und Flusslandschaften geht es in einen der hübschesten Orte ganz Frankreichs. Ausgestattet mit dem Label „Ville d’Art et Histoire“ punktet Fougères mit einer intakten Altstadt und der großartigen Schlossanlage über den Dächern der Stadt. Die Burg von Raoul dem II. aus dem 12. Jahrhundert und die angeschlossene Stadtmauer gehört zu den sehenswertesten Baudenkmälern der Bretagne. Übernachtung in Fougères.
5. Tag: Fougères - Pontorson, ca. 45 km
Von Fougères geht es allmählich wieder zurück in Richtung Küste. Eine herrliche Tagesetappe mit einigen kleinen Steigungen und wohlverdienten Abfahrten bringt Sie durch tiefe Wälder und romantische, schluchtartige Flusstäler nach Pontorson. Die Stadt in Sichtweite des Mont-Saint-Michel erreichen Sie entlang des träge dahin fließenden Flusses Couesnon, der die Bretagne von der Normandie trennt. Die letzten Kilometer führen durch ein interessantes Feuchtgebiet an den Ufern des Flusses. Übernachtung in Pontorson.
6. Tag: Pontorson - Cancale, ca. 55 km
Was für eine Show! Entlang des Kanal des Couesnon fahren sie allmählich auf Mont-Saint-Michel am Horizont zu. Mit jedem Pedaltritt wächst die weltberühmte Klosterburg, das „Wunder des Abendlandes“, aus dem Wattenmeer empor, reckt sich geradezu dem Himmel entgegen. Bevölkerten einst Pilger, Mönche und Ritter den mächtigen Granitfelsen, so sind es heute staunende Touristen aus der ganzen Welt. Durch die Polder geht es eben in den malerischen Hafenort Cancale, dem Zentrum der Austernzucht. Übernachtung in Cancale.
7. Tag: Cancale - Saint-Malo, ca. 35 km
Hoffentlich haben Sie ein Fernglas im Gepäck. Alleine für einen Blick auf die reiche Vogelwelt am Kap der Point du Grouin lohnt sich die Mitnahme. Felsküsten, Buchten und Sandstrände bilden den Rahmen für die letzen Kilometer Ihrer Radtour durch den wilden Norden der Bretagne. Fast zu schnell stehen Sie wieder vor den Stadttoren von Saint-Malo. Nehmen Sie doch an einem geführten Stadtrundgang teil. So erfahren Sie so manche Anekdote über die wilden Zeiten der Korsaren und Piraten. Übernachtung in Saint-Malo.
8. Tag: Saint Malo - Individuelle Abreise
Nach dem Frühstück ist Ihre Radtour in der Bretagne schon zu Ende. Gerne verlängern wir aber auch Ihren Aufenthalt in Saint Malo.
Kondition & Streckenbeschreibung:
Länge: ca. 295 km
Tagesstrecken: zwischen 35 und 70 Radkilometer
Streckenprofil:
Leicht hügelige Strecke auf kleinen, landwirtschaftlich genutzten, aber durchweg asphaltierten Nebenstraßen oder Wirtschaftsstraßen.
Anreise:
Anreise Bahn: Bahnhof Saint Malo
per PKW: Parkplätze in der Hotelgarage verfügbar, Preis ca. 12 €/Tag, muss bei Buchung mit angegeben werden.
per Flugzeug: Flughafen CDG / ORLY in Paris, Weiterfahrt nach St Malo mit dem TGV.
Mieträder:
Komfortable 18-Gang Tourenräder, ausgestattet mit Gepäcktasche und Fahrradschloss.
Wichtiger Hinweis:
Der Tag der An- und Abreise dient lediglich der Erbringung der vertraglichen Beförderungsleistung. Programmänderungen aus sachlichen Gründen vorbehalten. © ATOUT FRANCE/LENDER/PHOTOGRAPHER, Stand: 04.11.2011
Bitte geben Sie bei Buchung im Feld "Bemerkung" Ihre Körpergröße an.
Montag - Freitag: 8:00 - 20:00 Uhr
Samstag: 8:00 - 14:00 Uhr.
*(€ 0,14/Min. aus dem dt. Festnetz; max. € 0,42/Min. aus dem dt. Mobilfunk)
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